Speckknoten

Und da ist sie. Die letzte Septemberwoche.
Diesen Monat war ich super produktiv. War auf vielen Events, habe ein
neues Projekt angenommen und werde bald wieder in die Heimat fliegen.
Ich habe super viel unternommen, war gut und oft essen, war im Kriminal-
Theater, habe viele Filme geschaut  und habe Freunde von früher
endlich wieder getroffen.

Ich hab einige meiner anderen Herzensprojekte in diesem Monat ziemlich
voran gebracht, sodass ich vielleicht einige davon im Oktober fertigstellen
kann. Oder zumindest werde ich im Oktober noch einmal um einiges voran
kommen.

Meine Laufroutine habe ich auch endlich wieder, zumindest schaffe ich
es drei mal die Woche wirklich zu laufen, auch wenn es manchmal nur drei
Kilometer sind. Und langsam aber sicher finde ich auch in meine persönliche
Work-Life-Balance. Das bedeutet, dass ich nicht mehr jeden Abend arbeite,
sondern eben weniger und dafür viel mehr Freizeit habe. Zum Beispiel auch
für Sport. Seitdem bin ich zwar etwas nervöser, weil ich noch nicht sicher bin,
ob ich dadurch meine Deadlines halten kann, aber irgendwie auch entspannter.

Und ich glaube, in der Zeit, in der ich dann arbeite, bin ich viel produktiver.
Einfach weil mir bewusst ist, dass ich in der Zeit dringend Dinge erledigen muss.

Das wird die nächsten Wochen noch so versucht und sollte ich doch nicht mehr
alles schaffen, kann ich jederzeit wieder aufstocken. Ich bin da zum Glück ziemlich
flexibel. Und für euch habe ich auch einiges vorbereitet. Zum Beispiel diese super
einfachen Speckknoten:

Rezept (für etwa 10 kleine):

250g Mehl
½ Hefe
½ TL Salz
½ EL Zucker
200ml warmes Wasser
6 EL Öl
1 mittelgroße Zwiebel
Etwas Öl zum Anbraten
75g Speck/Rohschinken Würfel
 

Für die Speckknoten gebt ihr das Mehl, das Öl und das Salz in eine Schüssel.
Das warme Wasser gebt ihr am besten in eine Tasse, zusammen mit dem Zucker
und der Hefe. Das lasst ihr etwa fünf Minuten quellen bevor ihr es in die Schüssel
dazu gebt und alles gut zu einem weichen Teig verknetet.

Sollte euer Teig noch viel zu klebrig sein, gebt einfach noch etwas Mehl dazu.
Sollte sich das Mehl nicht richtig verkneten lassen, braucht ihr vermutlich noch mehr Wasser.

Den Teig lasst ihr für eine Stunde an einem warmen Ort und mit einem frischen Tuch
abgedeckt gehen.

Sobald der Teig aufgegangen ist, schneidet ihr die Zwiebel in Würfel und bratet sie in d
er Pfanne mit etwas Öl kurz an. Die Zwiebeln und den Speck gebt ihr nun zum Teig dazu
und verknetet alles noch einmal gut miteinander.

Ich habe einfach mit den Fingern Portionen abgeteilt, die zu einer langen Rolle geformt,
einen Knoten gemacht und die Enden unter das „Brötchen“ gelegt.

Die fertigen Knoten gebt ihr auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backt sie für
etwa 15 Minuten bei 200°C im vorgeheizten Ofen. Yum. Am besten schmecken sie
noch warm mit etwas Butter.

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